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Meningokokken



Das Bakterium Neisseria menigitidis – umgangssprachlich auch Meningokokken genannt – ist verantwortlich für viele Fälle der Meningitis (Hirnhautentzündung) oder Pneumonie (Lungenentzündung) bei ansonsten gesunden Personen, kann dabei auch zu einer Meningokokkensepsis (Blutvergiftung) führen.

Eine Impfung ist möglich gegen Meningokokken der Serogruppen A, C, w-135 und Y – Untergruppen, die nach Unterschieden der das Bakterium umgebenden Kapsel festgelegt wurden.

Wer und wann sollte geimpft werden?
• Personen mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten
• Personen mit Asplenie – Personen, denen die Milz entfernt wurde
• Laborpersonal
• Reisende, die sich länger in Ländern mit hoher Prävalenz von durch Meningokokkenverursachte Erkrankungen aufhalten wie beispielsweise Entwicklungshelfer
• Pilgerreisende
• Schüler oder Studenten vor längerem Auslandsaufenthalt
• Personen in Gebieten mit Häufungen von durch Meningkokken-verursachten Erkrankungen auf Empfehlung der Gesundheitsbehörde

Bei allen oben genannten Personengruppen ist eine Impfung mit einem tetravalenten Impfstoff – Impfstoff gegen die vier aufgeführten Serogruppen – ausreichend.

Die Impfwirkung lässt nach drei bis fünf Jahren nach.

Bei Kindern unter zwei Jahren kann eine Impfung mit einem Impfstoff nur gegen Meningokokken der Serogruppe C durchgeführt werden. Bei diesen Kindern ist ein Immunschutz nach einer Impfung mit dem tetravalenten Impfstoff – Impfstoff gegen die vier aufgeführten Serogruppen – nicht ausreichend
gegeben und sollte deshalb auch nicht durchgeführt werden.

Wer sollte nicht geimpft werden?
• Personen, die gerade eine Infektionskrankheit wie beispielsweise Influenza (Grippe) durchmachen

Nebenwirkungen/ Impfreaktionen
• Selten Lokalreaktionen

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