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Übersäuerung



Neuere medizinische Studien zeigen eindeutig, dass die Übersäuerung unserer Gewebe mit die Hauptursache von 60 bis 70% aller Zivilisationskrankheiten ist. Ist ein Körper übersäuert, bietet er einen idealen Nährboden für viele Krankheitsbilder. Übersäuerung spielt bei der Entstehung von vielen Krankheiten eine besondere Rolle. Lesen Sie, wie Sie einer Übersäuerung vorbeugen!

 

Falsche Ernährung übersäuert

Immer mehr Menschen fühlen sich energielos, schlapp, müde und ohne jeglichen Antrieb. Warum ist das so? Die Erklärung liegt in der heutigen ungesunden Ernährung, der massiven Umweltbelastung sowie in der hektischen Lebensweise. Diese Einflüsse laugen unseren Körper aus und führen in der Folge dazu, dass der Säure Basen Haushalt aus dem Gleichgewicht gerät.

Eine Übersäuerung des Körpers führt dazu, dass sich die pH-Werte der Flüssigkeiten im Körper verändern. Darunter leidet letztlich der gesamte Stoffwechsel. Viele Stoffwechselfunktionen können in einem sauren Milieu (pH-Wert unter 7) nicht stattfinden. Ein gesunder Organismus benötigt zum überwiegenden Teil basische pH-Werte (pH- Wert über 7). Schätzungen zufolge sind etwa 80 Prozent aller Deutschen übersäuert.

 

Übersäuerung plündert die Basendepots.

Für die Entsäuerung benötigt der Körper eine ausreichende Menge an Mineralstoffen - nachstehend Basen genannt. Basen sind in der Lage, die Säuren zu neutralisieren, damit diese den Organen nicht schaden. Erhält der Organismus über die Nahrungszufuhr zu wenig Basen, entnimmt er die benötigte Menge seinen eigenen Basendepots. Hierzu zählen: Bindegewebe, Knochen, Knorpel, Sehnen, Zähne und Haarboden. Die Säuren, die täglich bei einer Übersäuerung - auch Azidose genannt - auf den Organismus einwirken, kann der Körper aufgrund der anfallenden Menge nicht komplett ausscheiden. Sie werden als so genannte saure Stoffwechselschlacken im Bindegewebe eingelagert. Auf diese Weise übersäuert der Körper zunehmend. Erste Symptome wie Unwohlsein, Energielosigkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen oder andere Befindlichkeitsstörungen machen sich bemerkbar.

 

Einer Übersäuerung folgen unterschiedlichste Krankheiten:

Durch einen dauerhaften Säure-Überschuss werden die körpereigenen Depots so weit geleert, dass im Laufe der Zeit das Bindegewebe schwach wird (Cellulite), die Knochendichte abnimmt (Osteoporose), die Zähne locker werden (Parodontose), die Haare ausfallen (diffuser Haarausfall), die Gelenke Schmerzen (Rheuma, Gicht, Arthrose).

 

Eine Übersäuerung wird durch die Ernährung beeinflusst:

Die Übersäuerung des Körpers wird - neben dem täglichen Gebrauch von Leitungswasser, das leider keine basischen Werte mehr aufweist - maßgeblich durch den Verzehr säurebildender Nahrungsmittel und falscher Lebensweisen beschleunigt.

Hierzu zählen:

  • tierische Eiweiße wie: Fleisch, Wurst, Fisch, Eier, Milch sowie sämtlichen Milchprodukte
  • Weißmehlprodukte und Süßspeisen
  • kohlensäurehaltiges Mineralwasser, Cola, süße Getränke, Kaffee, Alkohol, Nikotin
  • Zusätze in den Nahrungsmitteln wie Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker wie Glutamat oder Süßstoffe wie Aspartam
  • übertriebener Sport
  • Stress, Angst, negative Gedanken

 

Außerdem fehlt den von der Übersäuerung betroffenen Menschen eine ausreichende Menge an:

  • basischen Lebensmitteln wie Gemüse, Kartoffeln, Obst, Salate
  • Schlaf, Ruhe, Ausgeglichenheit und positiven Gedanken
  • Bewegung

 

Erste Maßnahme: basenüberschüssige Ernährung

Bei einer bestehenden Übersäuerung ist die erste - und gleichzeitig einfachste - Maßnahme, die Zufuhr basischer Lebensmittel deutlich zu erhöhen, bei gleichzeitiger Reduzierung der stark säurebildenden Lebensmittel. Die Übersäuerung des Körpers entwickelt sich über einen langen Zeitraum. Meist vergehen viele Jahre, bis der Körper entsprechende Symptome aufzeigt.

 
Die folgende Nahrungsmittel-Tabelle gibt Ihnen einen groben Überblick über die Auswirkung auf den Säuregehalt unseres Körpers:

 


Quelle: Nahrungsmitteltabelle modifiziert nach Remer und Manz; Journal of the American Dietetic Association, 1995,; 95: 791-797  

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